Gesunde Ernährung und Bewegung senken das Darmkrebsrisiko deutlich. Weniger Fett, Zucker und Fleisch, mehr frische Pflanzenkost – schon kleine Änderungen schützen nachhaltig.
Wissenswertes aus der Gastroenterologie
Ernährungsratgeber bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten:
Ernährung bei Laktoseintoleranz
Eine laktosearme oder laktosefreie Ernährung lindert Beschwerden spürbar. Milchprodukte sollten reduziert oder ersetzt werden, z. B. durch Soja- oder Hafermilch. Viele Käsesorten sind gut verträglich, Laktasepräparate können zusätzlich helfen.
Fruktoseunverträglichkeit
Fruktoseunverträglichkeit ist keine Krankheit, kann aber Blähungen oder Bauchschmerzen verursachen. Eine fruktosearme Ernährung und der Verzicht auf zuckerfreie Produkte lindern die Symptome zuverlässig.
Sorbitintoleranz
Sorbit, ein häufiger Zuckeraustauschstoff, kann Blähungen oder Durchfall verursachen. Er steckt in Diätprodukten und manchen Obstsorten. Durch das Meiden sorbithaltiger Lebensmittel lassen sich Beschwerden gut vermeiden.
Selbstvorsorge durch Ernährung
Über die Speiseröhre
Die Speiseröhre leitet Nahrung vom Mund in den Magen. Schluckbeschwerden oder Sodbrennen können auf Entzündungen oder selten Tumoren hinweisen. Eine Gastroskopie schafft Klarheit und ermöglicht frühe Behandlung.
Über den Magen
Der Magen zerkleinert Nahrung mit Säure und Enzymen und leitet sie in den Dünndarm. Entzündungen sind häufig, Krebs selten – eine Magenspiegelung schafft Klarheit.
Über die Bauchspeicheldrüse
Die Bauchspeicheldrüse bildet Verdauungsenzyme und Insulin. Da frühe Symptome fehlen, sind Erkrankungen oft schwer erkennbar – bildgebende Untersuchungen sind daher entscheidend für die Diagnose.
Über den Dickdarm
Der Dickdarm entzieht Wasser aus der Nahrung. Da Darmkrebs meist aus Polypen entsteht, ist eine regelmäßige Darmspiegelung die beste Vorsorge.
